Muhammad – der Nachfolger von Christus

Muhammad (Fsai) der natuerliche Nachfolger des Christus (Fsai

…und der Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird und sein Name wird Ahmad sein.“ (Qur’an 61:6)

Dieser Teil eines Verses (Ayat) aus dem ehrwürdigen Qur’an berichtet uns die Worte, welche Jesus zu seinem Volk gesprochen hat. Für Muslime bedeutet das Verzeichnis dieser Worte im Qur’an, dem Buche Allahs, eine unanzweifel-bare Tatsache, durch welche belegt ist, dass Christus (Friede sei auf ihm) den Propheten des Islam, Muhammad (Fsai) als seinen Nachfolger angekündigt hat. Für die Christen hat dieser Vers aber keine Beweiskraft, da sie weder Muhammad (Fsai) als Gesandten Gottes, noch den Qur’an als Offenbarung Gottes anerkennen. Es ist nun unsere Aufgabe, anhand solcher Quellen, welche von den Christen anerkannt werden, naehmlich dem Alten und Neuen Testament, der Bibel selbst, die Wahrheit jenes Ausspruches zu belegen. Moege Allah uns dabei helfen und die Siegel der Herzen jener loesen, welche der Wahrheit bislang verschlossen geblieben waren. Amin!


Gemaess den Worten des Herrn der Welten steht es geschrieben:

Und da sprach Jesus, der Sohn der Maria: „O ihr Kinder Israels, ich bin Gottes Gesandter zu euch, der Bestaetiger dessen, was an Gesetz (der Thora) vor mir gewesen ist und der Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird. Und sein Name wird Ahmad sein.“… (Qur’an 61:6)

Ist es nicht so, wie die Juden ihren Gesandten Jesus, den Messias, in keinem Fall er- und anerkennen wollten, dass die heutigen Christen, mit der gleichen Ignoranz die Gesandtschaft Muhammads verleugnen? Tatsache ist es doch, dass wir alle seit unserer Kindheit durch Richtiges und Falsches gepraegt, durch Wissen gestaerkt und durch Vorurteile belastet sind. Wollen wir doch versuchen, unserer Vernunft für eine Weile den Vorzug vor der Angst geben, eventuell Althergebrachtes aufzugeben, wenn es sich herausstellen sollte, dass diese unrichtig ist. Für Juden, Christen und Moslems stellt sich die Aufgabe, der sie alle nicht entfliehen sollten, das, was sie glauben und vertreten, auch anhand ihrer und der Schriften der anderen auf kritische und vernünftige Art zu belegen und zu begründen, um auf diese Weise, den mit Verstand begabten Wesen, den Menschen, der Wahrheit nahe zu bringen.


Was also spricht Christus in der Bibel über seine Nachfolge:

Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist foerderlich für euch, dass ich fort gehe, denn wenn ich nicht fort gehe, wird der BEISTAND nicht zu euch kommen, doch wenn ich gehe, werde ich ihn zu euch senden.“ (Joh. 16:7)

Ahmad, ein Synonym für den Namen des Propheten Muhammad (Fsai) – ist er der Beistand?
Bevor wir diese Frage beantworten koennen, sollten wir noch etwas in der Bibel lesen und sie sorgfaeltig studieren. Wir finden dort unter anderem einiges, welches uns zum Schluss bringt, dass Christus (Fsai), wohl ausschliesslich für die Juden ein Prophet war und es somit nahe liegt, dass einer kommen wird, der dann sowohl für die Juden wie auch für Nichtjuden das Wort Gottes verkünden wird. An die Juden erging schon im alten Testament eine strenge Warnung:

Widerspenstig gegen den Herrn seid ihr gewesen seit ich (Moses) euch kenne.“  (Deut. 9:24)

Siehe, jetzt schon, da ich noch lebend unter euch weile, seid ihr widerspenstig gegen den Herrn gewesen, wie viel mehr nach meinem Tode!“ (Deut. 31:27)

Sie haben mich zur Eifersucht gebracht durch, was nicht Gott ist, durch ihre Goetzen haben sie mich erzürnt, so werde ich sie eifersüchtig machen durch ein Unvolk, durch ein gottloses Volk will ich sie reizen.“ (Deut. 32:21)

Die letzte Warnung ergeht im Neuen Testament Math. 21:43.

Deshalb sage ich zu euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen werden und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt.

Denken wir daran, dass das arabische Volk, bevor Gott es durch Muhammad (Fsai) erleuchtete, tatsaechlich ein Volk mit einer Menge Unsitten war und seitdem ein staendiges Aergernis für die Juden darstellt. An dieser Stelle sollten wir uns auch daran erinnern, dass die biblischen Schriften zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (Fsai), nicht in die arabische Sprache übersetzt waren. Wie auch immer, der ehrwürdige Qur’an sagt zu diesem Themenkreis:

Und wenn ihr ihm (dem rechten Weg) den Rücken kehrt, so wird ER ein anderes Volk an eure Stelle setzen; und sie werden nicht so sein wie ihr.“ (Qur’an 47:38)

Durch diese Stellen ist belegt, dass die Israeliten gewisslich vor und nach Moses der Rechtleitung bedurften und dass, nach der Zeit Jesu ihre Vorrangstellung, als das „Erwaehlte Volk“ von ihnen genommen werden wird. Untersuchen wir jetzt, ob Jesus etwa tatsaechlich nur für die Juden als strenger Warner gesandt war?

Diese 12 sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht die Strassen der Heiden (Gentilen) und nicht in eine Stadt der Samariter, sondern geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“( Math. 10:5-6)

Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus jenem Gebiet her und schrie laut: „Erbarme dich meiner … meine Tochter ist schwer von einem Teufel besessen.“ Er (Jesus) aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten hinzu und baten ihn: „Fertige sie ab, denn sie schreit uns nach!“ Doch er antwortete und sprach: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“… (Math. 15:22-25)

Dieser jüdische Prophet hat zu seinen Lebzeiten nicht einen Heiden (Nichtjuden) bekehrt und seine, von ihm erlesen Jünger gehörten alle seinem Stamme an, so dass eine weitere Prophezeiung ihre Erfüllung finden sollte:

Wenn der Menschensohn (damit meint er sich selbst) auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen wird, werdet auch ihr (Jünger) auf 12 Thronen sitzen, um die 12 Staemme Israels zu richten.“ (Math. 19:28)

Dass Jesus nicht den Anspruch vertrat, eine neue Religion zu begründen sagt er selbst:

Meinet nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzuloesen. Ich bin nicht gekommen aufzuloesen, sondern zu erfüllen (zu bestaetigen). Denn wahrlich ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, wird nicht ein einziges Jota oder Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines dieser kleinsten Gebote aufloest, und die Menschen so lehrt, wird der kleinste heissen im Reich der Himmel. Wer sie aber tut und lehrt, der wird gross heissen im Reich der Himmel.“ (Math. 5:17-19)

Und was spricht der Qur’an?:

Und da sprach Jesus der Sohn der Maria: „O ihr Kinder Israels, ich bin Gottes Gesandter zu euch, der Bestaetiger dessen, was an Gesetz (der Thora) vor mir gewesen ist …“  (Qur’an 61:6)

Der Qur’an wurde offenbart, um die Goettliche Offenbarung, oder das, was in unwürdigen Haenden von ihr übriggeblieben war, zu bestaetigen, zu korrigieren und zu vervollstaendigen.

Dieser Qur’an ist nicht solcherart, dass er ersonnen werden kann, ausser von Allah. Vielmehr ist er eine Bestaetigung dessen, was ihm vorausging, eine vollere Erklaerung des Buches – darüber herrscht kein Zweifel – vom Herrn der Welten.“ (Qur’an 10:37)

und weiter sagt der ehrwürdige Qur’an:

… und der Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein.“ (Qur’an 61:6)

Im folgenden sei eine ungefaehre Erklaerung des Wortes „Ahmad“ von Yusuf Ali wiedergegeben:
„Ahmad“ oder „Muhammad“, der „Gepriesene“ ist die fast woertliche Uebersetzung des griechischen Wortes „Periclytos“. In vielen Bibeln als „Paracletos“ angegeben, welches vielmehr als „Troester“ – „Beistand“, „jemand, der zu Hilfe gerufen wird, um anderen beizustehen“, ein „lieber Freund“ übersetzt wird. Viele unserer Wissenschaftler sind der Ansicht, dass „Paracletos“ faelschlich für „Periclytos“ gelesen wird und dass, in der ursprünglichen Aussage von Jesus, die Prophezeiung unseres Propheten Ahmad, namentlich erfolgte. Und selbst wenn wir zustimmen, „Paracletos“ zu lesen, bezieht sich dies auf den Propheten Muhammad (Fsai) als

Erbarmen für alle Geschoepfe“ (Qur’an 21:107)

und „aufs hoechste gütig und barmherzig“ (Qur’an 9:128)


Dem aufrichtigen Sucher nach der Wahrheit wird langsam deutlich, dass Muhammad (Fsai) tatsaechlich der verheissene Paracletos ist – Troester, Helfer, Beistand, auch Fürsprecher oder dergleichen genannt.
Der ehrwürdige Qur’an legt das Wort „Ahmad“ in den Mund Jesus (Fsai). Die Christen leugnen auch gar nicht, dass Jesus jemanden prophezeite, der nach ihm kommen sollte, aber dass dies Ahmad heissen sollte, scheint ihnen denn doch zu weit hergeholt. In den verschiedensten Uebersetzungen der Bibel wurden die unter-schiedlichsten, oben erwaehnten Namen gebraucht, wovon Troester oder Beistand am haeufigsten verwendet wird. Tatsaechlich ist uns Muslimen jede dieser Uebersetzungen recht, wollen wir doch die sprachliche Seite und die Probleme untersuchen, welche unweigerlich mit jeder Uebersetzung einhergehen. z.B Esau wird zu Jesus (Isa im arabischen), Messiah zu Christus oder Cephas zu Peter. Wir wollen daher für unsere Untersuchung das griechische Wort Paracletos und seine deutsche Entsprechung -„Beistand“- gelten lassen.
Jeder gelehrte Christ wird sofort auf die Frage, wer dieser Paracletos sei, antworten:

Der Paraclet ist der HEILIGE GEIST!“ (Joh. 14:16).

Dieser Satz ist Teil des sechsundzwanzigsten Verses. Wir werden auf den gesamten Vers spaeter zurückkommen. Zuerst wollen wir unsere christlichen Denker mit dem Wort „heiliger Geist “ beschaeftigen. Pneuma ist die griechische Wurzel für diesen Ausdruck. In den englischen Uebersetzungen sind sich die Gelehrten nicht einig ob „Holy Ghost“, in der King James Version (Authorised Version, der Douay (Roemisch Katholischen Version) oder „Holy Spirit“ in der Revised Standard Version.Der Vers lautet:

Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alle Dinge lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh. 14:26)“

Es darf an dieser Stelle angemerkt werden, dass keiner der Bibelwissenschaftler den Paraklet im griechischen Original**** des Johannes, mit dem heiligen Geist gleichgesetzt hat. Sondern vielmehr koennen wir schon ohne weiters deutlich sagen, dass mit „der heilige Geist“ der „heilige Prophet (Fsai)“ bezeichnet ist!
Wir Muslime sind davon überzeugt, dass jeder Prophet Gottes heilig und ohne Sünde ist. Doch immer wenn vom heiligen Propheten die Rede ist, so ist es unter den Muslimen üblich, den heiligen Propheten Muhammad (Fsai) damit zu bezeichnen. Also selbst wenn wir das oben Gesagte – „der Beistand, welcher der heilige Geist ist“, als evangelistische Wahrheit akzeptieren, dann passt diese Prophezeiung auf Muhammad (Fsai) wie angemessen. Der gleiche Johannes, welchem die Autorenschaft dieses Evangeliums zugeschrieben wird, hat noch drei weitere Episteln verfasst, welche ebenfalls Teile der Bibel darstellen. Erstaunlicherweise hat er tatsaechlich die gleiche Terminologie „Heiliger Geist“ synonym für „Heiliger Prophet“ verwendet.

Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott stammen; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen. (1 Joh. 4:1)

Kann man in diesem Vers wirklich nicht deutlich erkennen, dass das Wort „Geist“ hier synonym für einen „Propheten“ steht? Ein wahrer Geist ist ein wahrer Prophet, ein falscher Geist, ein falscher Prophet. Als Hinweis sei hier gesagt, dass in jeder Bibel mit Querverweisen, bei oben angeführten Vers, der Hinweis auf Math. 7:15 gegeben werden sollte, der bestaetigt, dass falsche Propheten falsche Geister sind! Lesen Sie nach und überzeugen Sie sich doch selbst!


Doch der heilige Johannes laesst uns ohnehin nicht im Stich. Er sagt uns auch noch, wie ein falscher Prophet zu erkennen ist.

Daran erkennt ihr den Geist Gottes; jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, stammt von Gott.“ (1 Joh. 4:2)

Gemaess dieser Interpretation von Johannes selbst, ist das Wort „Geist“ ein Synonym für das Wort „Prophet“. So bedeutet „Geist Gottes“ „Prophet Gottes“ und „jeder Geist“ „jeder Prophet“. Sie haben das Recht zu erfahren, was der Ehrwürdige Qur’an über Jesus Christus (Fsai) zu sagen hat.
Jesus Christus (Fsai) wird im erhabenen Qur’an nicht weniger als 25 mal erwaehnt und zwar als:
Isa ibn Maryam, Jesus, der Sohn der Maria
An Nabiy, Der Prophet
As Salihin, Der Rechtgeleitete
Kalimatu-Llah, Wort Gottes
Ruhu-Llah, Geist Gottes
Masihu-Llah Christ (Gesalbte) Gottes

„Damals sprachen die Engel: „O Maria, siehe, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm; sein Name ist der Messias Jesus, der Sohn der Maria, angesehen im Diesseits und im Jenseits und einer von denen, die Gott am naechsten stehen.“ (Qur’an 3:45)

Der „Beistand“ in Johannes 14:26 kann niemals der „heilige Geist“ sein, denn Jesus (Fsai) hat bereits erklaert:

Und ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen ANDEREN Beistand geben, damit er in Ewigkeit bei euch sei.“ (Joh.14:16)

Die Betonung liegt hier auf „ANDEREN“, einen anderen, einen weiteren, noch einen, doch von gleicher Art, und doch unterschieden vom ersteren. So wer ist denn der erste Beistand? Die Christen werden zweifellos antworten: Der Sprecher – Jesus Christus (Fsai) selbst, ist der erste Beistand, der andere, der ihm folgen sollte, waere der heilige Geist, der dritte Teil, der dritte Aspekt der Persoenlichkeit Gottes. Wollen Sie wirklich glauben, dass der EINE, der EWIGE Gott in drei Persoenlichkeiten gespalten werden muss, um sich Seiner Schoepfung bekannt zu machen? Oder koennen Sie sich vorstellen, dass der „andere“ eben aus aehnlichem „Holz“ geschnitzt ist, aus welchem auch Jesus, der Menschensohn gemacht ist? Der andere muss also gleicher Natur mit ihm sein, den gleichen Bedingungen des Hungers, Durstes, Müdigkeit, Trauer und Tod unterworfen sein. Es sollte der versprochene Beistand, gemaess der Prophezeiung aber auch „ewiglich“ bei euch sein. Niemand lebt ewig. Jesus war sterblich, so muss auch der nachfolgende Beistand sterblich sein. Kein Sohn des Menschen kann jemals unsterblich sein!

Jede Seele wird vom Tode kosten.“ (Qur’an 3:185)

Die Seele stirbt nicht wirklich, doch wir verstehen, wenn sie sich vom Koerper in der Stunde des Todes trennt, so wird sie doch vom Tode „kosten“. Doch unser Beistand sollte für immer bei uns bleiben. Alle Beistaende bleiben doch für immer bei uns. Moses (Fsai) ist bei und mit uns heute in seinen Lehren, Jesus (Fsai) lebt mit uns heute in seinen Lehren und das gleiche gilt für Muhammad (Fsai) der in seinen Lehren heute bei und mit uns ist. Diese Auslegung ist gar nicht unsere Idee, der Einfall gerissener Muslime, um irgend etwas künstlich zu beweisen. Es ist unsere &Ueberzeugung, welche durch Jesus selbst ja ohnehin unterstützt wird.
In Lukas Kapitel 16 erzaehlt uns Jesus (Fsai) die Geschichte des „Reichen Mannes und des Armen Mannes“. Leset die Geschichte von Lazarus:

„Doch Abraham sprach: Wenn sie (die noch immer auf der Erde am Leben sind) nicht auf Moses und die Propheten hoeren wollen, werden sie sich auch nicht gewinnen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.“

Diese Parabel erzaehlte Jesus (Fsai) Jahrhunderte nach Moses (Fsai). Die Pharisaeer zur Zeit Jesus (Fsai) konnten damals, wie wir heute, den „Moses und die Propheten“ vernehmen, denn sie leben immer noch fort in ihren Lehren.
Es wird auch einwendend gesagt, dieser Beistand war den Jüngern Jesu (Fsai) persoenlich versprochen worden und nicht irgendwelchen Leuten, sechs hundert Jahre spaeter. Ins Treffen wird dafür angeführt:

Und Er wird EUCH einen anderen Beistand geben, damit er in Ewigkeit (für immer) bei EUCH sei.“ (Joh. 14:16)

Ueberraschender Weise ist es für die Christen kein Problem, wenn Peter in seiner zweiten Predigt die Juden an Deut. Kap. 18 erinnert, und behaupten doch, diese Prophezeiung beziehe sich auf Jesus, der erst hunderte von Jahren spaeter auftreten sollte:

Denn Moses hat wahrhaftig zu den Vaetern gesprochen, einen Propheten wird der Herr EUCH aus EUREN Brüdern erwecken, wie mich, und auf ihn sollt IHR in allen Dingen hoeren, was immer er EUCH sagen wird.“ (Acts 3:22)

oder:

Wenn sie EUCH aber verfolgen in dieser Stadt, so fliehet in eine andere, denn wahrlich, ich sage EUCH: IHR werdet mit den Staedten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Sohn des Menschen kommt.“ (Math. 10:23)

Diese Prophezeiung harrt zweitausend Jahre spaeter noch immer ihrer Erfüllung. Der Beistand kann auch deshalb nicht der „heilige Geist“ sein, weil das Kommen des „Beistandes“ einer Bedingung unterworfen war „Wenn ich nicht gehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen…“ Das Kommen des „heiligen Geistes“ ist jedoch keinen spezifischen Bedingungen unterworfen, wie dies in der Bibel leicht nachgelesen werden kann.

Vor der Geburt Christi:

„...und mit dem heiligen Geist wird er (Johannes der Taeufer) erfüllt werden, schon vom Mutterleib an.“ (Lukas 1:15)

…und Elisabeth ward vom heiligen Geist erfüllt.“ (Lukas 1:41)

Und sein Vater Zacharias ward vom heiligen Geist erfüllt.“ (Lukas 1:67)

 

Quelle: www.islam-saar.de


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