Dreifaltigkeit – richtig oder falsch?

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Diese Doktrin wird heute allgemein von allen Konfessionen der Christen akzeptiert, wenn auch jede Konfession sich in Feinheiten unterscheidet. Die Doktrin der Dreifaltigkeit basiert auf dem Kredo des Konzils zu Nizäa, das über 300 Jahre nach Christus stattfand. Es gibt aber unitarische Kirchen, die die Dreifaltigkeit ablehnen, und diese Gruppen haben die Bibel dazu verwendet, diese Doktrin zu widerlegen. Im folgenden ein Auszug des Kredos, das das Konzil von Nizäa hervorbrachte, und zwei klare Beweise, mit denen die Unitarier diese Doktrin widerlegen.

„Wer immer gerettet werden will, muß vor allem seinen katholischen Glauben beibehalten. Wenn eine Person diesen Glauben nicht zur Gänze beibehält, so wird sie zweifellos verloren sein. Dies ist es, was der katholische Glaube lehrt: Wir beten einen Gott in der Dreiheit an und die Dreiheit in der Einheit. Wir unterscheiden die Personen, aber wir teilen nicht die Substanz. Denn der Vater ist eine unterscheidbare Person, der Sohn ist eine unterscheidbare Person und der Heilige Geist ist eine unterscheidbare Person. Dennoch haben der Vater und der Sohn und der Heilige Geist eine Göttlichkeit, gleiche Herrlichkeit und gleich-ewige Erhabenheit. Was der Vater ist, ist gleich auch der Sohn und der Heilige Geist. Der Vater ist unerschaffen, der Sohn ist unerschaffen und der Heilige Geist ist unerschaffen. Der Vater ist grenzenlos, der Sohn ist grenzenlos und der Heilige Geist ist grenzenlos. Der Vater ist ewig, der Sohn ist ewig, und der Heilige Geist ist ewig. Dennoch sind sie nicht drei ewige Wesen, sondern nur ein ewiges Wesen. Gleichermaßen sind sie weder drei unerschaffene Wesen noch drei grenzenlose Wesen, sondern ein unerschaffenes Wesen und ein grenzenloses Wesen. In gleicher Weise ist der Vater allmächtig, der Sohn allmächtig und der Heilige Geist allmächtig. Aber es gibt nicht drei allmächtige Wesen, sondern nur eines. Also ist der Vater Gott, der Sohn Gott und der Heilige Geist Gott. Aber es sind nicht drei Götter, sondern nur einer. Der Vater ist Herr, der Sohn ist Herr und der Heilige Geist ist Herr. Aber das sind nicht drei Herren, sondern nur ein Herr. Denn gemäß der christlichen Wahrheit müssen wir gestehen, daß jede der Personen als einzelne Gott ist; und gemäß der christlichen Religion ist es uns verboten zu sagen, daß es drei Götter gibt oder drei Herren… Aber all die drei Personen sind gleich-ewig und gleichwertig… Somit, wie wir gesagt haben, verehren wir vollkommene Einheit in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit. Das muß demnach auch derjenige glauben, der gerettet werden möchte… Dies ist der katholische Glaube. Jeder muß es glauben, überzeugt und unabänderlich. Ansonsten kann er nicht gerettet werden. Amen.”


Ein einfaches Argument, von Arius dargelegt, besagt, daß Jesus nicht Gott ebenbürtig sein kann, weil Jesus sagte: „Mein Vater ist größer als ich.“ (Johannes 14:28)

Quelle: islamic.org


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