Aus dem Leben der Mujahidin

Arsalaan erzählte mir:

Wir waren an einem Ort, der Shatiri genannt wird. Mit 25 Mujahidin standen wir 2000 Kommunisten gegenüber. Nach vier Stunden Kampf war der Feind besiegt. Etwa 80 von ihnen wurden getötet und wir nahmen 26 Gefangene.

Wir sagten zu den Gefangenen: „Warum sind eure Kämpfer geflohen?“ Sie antworteten: „Amerikanische Artilleriegeschosse trafen von allen vier Seiten auf uns.“

Arsalaan sagte: „Wir hatten keine solchen Artilleriegeschosse. Alles was wir hatten, waren unsere eigenen Gewehre und wir waren alle am selben Ort.“

Arsalaan erzählte mir auch:

Wir griffen die Kommunisten an einem Ort an, der Arjun genannt wird. Wir töteten 500 und nahmen 83 gefangen. Wir sagten zu ihnen: „Wie kommt es, dass ihr geschlagen wurdet und ihr tötetet nur einen Schahid?“ Die Gefangenen antworteten: „Weil ihr auf Pferden geritten seid und wenn wir auf sie geschossen haben, rannten sie weg und wir konnten sie mit den Kugeln nicht treffen.“

Es steht im Koran, dass die Mala`ika (Engel) bei Badr teilgenommen haben.

Als dein Herr den Engeln eingab: „Gewiss, Ich bin mit euch. So festigt diejenigen, die glauben! Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt oberhalb der Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger!“ (Koran 8:12)

Im Tafsir von Imam Qurtubi Rahmatullah alayhi steht zu der folgenden Aya:

Ja doch! Wenn ihr standhaft seid und gottesfürchtig und sie unverzüglich über euch kommen, unterstützt euch euer Herr mit fünftausend gekennzeichneten Engeln.“ (Koran 3:125)

Wenn eine Armee Sabr (Geduld) zeigt und auf Belohnung hofft, werden die Mala`ika zu ihnen kommen und mit ihnen kämpfen, weil diese Mala`ika von Allah als Mujahidin bestimmt wurden bis zum Jüngsten Tag.

Hasan Rahmatullah alayhi sagte: „Diese 5000 Mala`ika unterstützen die Muminin (Gläubige) bis zum Jüngsten Tag.“

Imam Muslim Rahmatullah alayhi überliefert von Ibn Abbas radiy Allahu anhu:

Mit „markiert“ ist gemeint, dass sie ein besonderes Erkennungszeichen haben. Laut einigen Mufassirin (Korangelehrte) sind die Mala`ika „markiert“ durch ihren besonderen Turban. Andere sind der Meinung, dass es sich auf ein besonderes Zeichen an den Pferden der Mala`ika bezieht.

Bei Badr, als ein Muslim hinter einem der Mushrikin (Götzendiener) her war, hörte er plötzlich den Knall einer Peitsche über ihm und die Stimme eines Reiters, die sagte: „Weiter, o Hayzum!“

Er schaute auf dem Mushrik, der flach vor ihm lag. Seine Nase war zerschmettert und sein Gesicht entzwei geschnitten, wie von einem Peitschenhieb. Er war vollständig geschwärzt. Einer der Ansar (Helfer) berichtete davon dem Gesandten Allahs ﷺ, der erwiederte: „Du hast die Wahrheit gesagt. Das war von einem der Unterstützer aus dem Dritten Himmel.“

Muhammad Yasir erzählte mir:

Einmal trafen die Kommunisten mit ihren Panzern in einer Stadt ein und sie fragten, wo sich die Pferdestallungen der Muslime befinden würden. Die Bewohner waren überrascht, weil sie keine Pferde besassen. Dann realisierten sie, dass sie die Pferde der Mala`ika meinten.

Jalaluddin Haqani erzählte mir:

Ich rüstete einen Mujahid mit Munition aus und wir gingen zum Kampffeld. Er feuerte jede Menge Schüsse ab, aber seine Munition verringerte sich nicht und er kehrte mit der vollständigen Munition zurück.

Abdul Jabar erzählte mir:

Ich beobachtete, wie ein Panzer über den Mujahid Milam rollte und er blieb unversehrt.

Al Haj Muhammad, der stellvertretende Amir (Führer) des Bezirks Alular erzählte mir:

Ein Panzer rollte über den Körper von Mujahid Badr Muhammad Jal und er wurde weder getötet noch verletzt.

Ich (der Autor) sage: Es blieb unklar, ob er zwischen den Raupenketten lag oder darunter.

Abdus Sarnad und Mahbubullah erzählten mir:

Die Kommunisten bauten ein Lager in der Ebene von Qundus. Die Skorpione griffen sie an und bissen sie. Sechs starben und die anderen flohen.

Abdul Manan erzählte mir:

Der Mujahid Amir Jan starb als Märtyrer. Ein Weile später rollten sie mit Panzern in seinen Heimatort. Sein Sohn war nur drei Jahre alt. Er kam mit einem Zündholz. Der russische Befehlshaber fragte: „Was will er?“ Sie antworteten: „Er will die Panzer verbrennen.“

Umar Hanif erzählte mir:

Muazzin informierte mich: „Als Anjir Jal als Märtyrer starb, kam seine Mutter und strahlte vor Glück. Die Leute feuerten in die Luft aus Freude über seine Schahadat.“

Leute mit schwachem Iman erachten diese Muslime als verrückt. Aber in Wirklichkeit sind es die schwachen Leute, die verrückt sind mit ihrer Liebe zu dieser Welt.

Jalaluddin Haqani erzählte mir:

Wir waren 30 Mujahidin als die Jets anfingen uns zu bombardieren. Alle Bomben, die um uns herum einschlugen explodierten, aber die Bombe, die mitten in uns fiel, explodierte nicht. Sie wog etwa 45 kg. Wäre sie explodiert, hätte es die meisten von uns getötet.

Abdul Mannan erzählte mir:

Wir waren 3000 Mujahidin in unserem Lager, als die Jets 300 Napalm Bomben über uns abwarfen. Nicht eine einzige ist explodiert und wir brachten sie nach Kuta, einer Stadt in Pakistan, wo die Mujahidin stationiert waren.

Jalaluddin erzählte mir:

Ich sah viele Mujahidin, die mit mir vom Kampffeld kamen und ihre Kleider waren durchlöchert von Kugeln, aber keine einzige Kugel traf ihren Körper.

Saktir Nasrullah Mansur erzählte mir:

Am 1. April 1982 erreichte uns ein Mujahid mit 10 Kugeln im Kopf und 15 in seinem Unterarm und er überlebte.

Maulana Bir Muhammad erzählte mir:

Wir waren 12 Mujahidin, die Baktiya bewachten, als wir von einer Staffel mit etwa 180 Jets angegriffen wurden. Sie nahmen uns auf einem Feld unter Beschuss. Wir kamen vom Kampffeld und unsere Kleider waren zerfetzt, aber wir blieben unverletzt. 160 Kommunisten wurden getötet und 3 Panzer zerstört. Nur 2 Mujahidin erlangten Schahadat.

Ich sah mit eigenen Augen die Löcher von Kugeln im Patronengurt, den Jalaluddin Haqani um seine Brust gehängt hatte und er blieb unverletzt.

Jalaluddin Haqani erzählte mir:

Ich trat auf eine Mine, die unter meinen Füßen explodierte, aber ich blieb unverletzt.

Maulana Arsalaan erzählte mir:

Zweimal trafen mich Granaten an den Füßen, aber sie verletzten mich nicht.

Jalaluddin Haqani erzählte mir auch:

Während vier Jahren wurden wir bombardiert und einige unserer Häuser wurden zerstört oder die Zelte verbrannten aber die Munitionslager blieben verschont.

Scheich Jalaluddin Haqani erzählte mir von zwei seiner vielen Kämpfe; einer bei der Invasion und einer 1987:

Unsere größte Schwierigkeit bei der Invasion war, dass wir keine P2.7 Panzerabwehrraketen hatten. Wir sammelten wenige Rupien und schauten uns um, in der Hoffnung, etwas zu finden. Alles vergebens; wir fanden keine.

Wir waren etwa 350 Mujahidin. Eines Tages griffen uns die einmarschierenden Invasoren mit einigen Tausend Mann an; mit Panzern, Artilleriegeschossen und Maschinengewehren. Der Kampf dauerte zweieinhalb Tage, dann waren sie besiegt. Wir erbeuteten 25 P2.7 Raketen, Artilleriegeschosse, Maschinengewehre und 8 Panzer. Wir nahmen tausend Gefangene, jeder mit einer Kalaschnikow (AK).

1982 waren wir 59 Mujahidin, als der Feind mit 220 Panzern und Transportern angriff. Flugzeuge bombardierten uns die ganze Zeit. Die Kommunisten waren 1500 Mann. Wir waren gewöhnlich gut informiert über unsere Feinde.

45 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge wurden zerstört, 150 Kommunisten getötet und hundert verletzt. Wir beschlagnahmten Flugabwehrmaschinengewehre, 7 Kalaschnikows (AK), ein 66m Artilleriegeschütz, 280 Artilleriegranaten und 36 000 Ladungen.

Im Koran steht:

Erlaubnis (zum Kampf) ist denjenigen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen ja Unrecht zugefügt wurde – und Allah hat wahrlich die Macht, ihnen zu helfen -, (Koran 22:39)

Rückt aus, leicht oder schwer, und müht euch mit eurem Besitz und eurer eigenen Person auf Allahs Weg ab. (Koran 9:41)

Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft und an kampfbereiten Pferden (haben) könnt, (Koran 8:60)

Und hütet euch vor einer Versuchung, die nicht nur besonders diejenigen von euch treffen wird, die Unrecht taten. Und wisset, dass Allah streng im Bestrafen ist! (Koran 8:25)

O die ihr glaubt, wenn ihr auf eine Schar trefft, so steht fest und gedenkt Allahs häufig, auf dass es euch wohl ergehen möge! Und gehorcht Allah und Seinem Gesandten, und streitet nicht miteinander, sonst würdet ihr den Mut verlieren, und eure Kraft würde vergehen! Und seid standhaft! Gewiss, Allah ist mit den Standhaften. (Koran 8:45-46)

Und sag: Wirkt! Allah wird euer Tun sehen, und (auch) Sein Gesandter und die Gläubigen. Und ihr werdet zum Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht werden, und dann wird Er euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet. (Koran 9:105)

Aus dem Buch “The Signs of Allah The Most Merciful Ar-Rahmaan in the Jihad of Afghanistan” von Shaykh Abdullah Azaam www.maktabah.net

Übersetzt durch

Der wahre Islam


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